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  • Alexandra Luna Vidal

FAMILIA SAGRADA

Aktualisiert: 21. Apr.



Von Weihnachten bis Ostern spannt sich immer ein bedeutender Bogen im Jahreskreis – von der Empfängnis – zur Geburt – zum Tod – zur Auferstehung.


Für mich war diese Zeit herausfordernd und erfüllend, traurig und glücklich – alles war parallel da.

Die Weihnachtszeit durfte ich mit meiner Mutter hier auf La Gomera verbringen und die Osterzeit mit meinen wunderbaren erwachsenen Kindern. Diese DREI sind meine Familie, meine Kinder das wertvollste Gut meines Lebens, durch die das Leben weiterfließen darf.


Ich kannte nie ein familiäres Zusammengehörigkeitsgefühl, nie Schutz im Rahmen einer behütenden, liebevollen Familie, nie Geborgenheit in diesem Feld… fast alle Menschen, die auch Teil meines Familiensystems waren und noch sind, sind mir fremd oder unbekannt – fremd im Sein, im Geiste, in der Seele, im Herzen…..im Körper gibt es einige, doch bloß da.

DREI sind es, die mein Herz berühren und mir in dieser Zeit des Nichtwissens, wo meine Reise hingehen soll, wo mein neuer Lebensort, mein Platz des Wirkens mit meiner Herzensarbeit, wo mein ZUHAUSE sein soll, zur Seite stehen, gemeinsame Zeit mit mir genossen haben und da sind, ebenso wie meine geliebte Herzensfreundin in Österreich und mittlerweile auch jene auf La Palma, die mir zur „Herzensfamilie“ geworden sind.


Was macht eine „heilige Familie“ aus?

Eigentlich sollte sie helfen die Menschen, die verbunden sind in diesem Kreise, zur Ganzheit zu begleiten, sich mit Wertschätzung, Liebe, Respekt und Würdigung in Bedingungslosigkeit einander begegnen, einander unterstützen und fördern auf dem jeweils ganz eigenen Weg. Solch eine Familie kennt weder Abwertung, Manipulation, Erwartungen, die zu erfüllen sind, keine Eifersucht, Konkurrenz und Blockierung der anderen, wenn sie nach dem ganz Eigenen streben.

Familiensinn habe ich erst durch den Vater meiner Kinder kennenlernen dürfen.


Doch wo sind wirklich noch große Familien, die einander in echter Liebe und Gemeinsamkeit begegnen? Wo gibt es Familienfeiern, auf die sich ALLE freuen können, weil jeder Einzelne am Leben des anderen mit Freude und Unterstützung teilhaben möchte?

Die „Sacred Familiy“ wäre der Beginn eines friedvollen Miteinanders auf Erden, der Beginn des Endes kriegerischer Auseinandersetzungen auf unserer Erde. Denn dort beginnt im Kleinen der Unfrieden in uns Menschen… so wie vermutlich schon heute vor 133 Jahren bei der Geburt jenes Mannes, der so viel Unheil über die Menschheit gebracht hatte, der Same des Krieges gepflanzt worden war.

Nehmen wir diesen Tag, um hineinzuspüren, wo wir in unserer Familie den Samen des Friedens säen dürfen.


Vorgestern, am 18. April, vor 32 Jahren wäre der Geburtstermin meines Sohnes gewesen, er hatte sich etwas mehr Zeit genommen, um in diese Welt geboren zu werden, da ich ihm noch viel mehr Geborgenheit in mir geben konnte als oftmals danach. An diesem 18. April sind meine Lieben von der Insel abgereist – jeder der beiden in unterschiedliche Richtungen und mit meinem Segen für ihr ganz eigenes Leben, das so vollkommen das Ihre sein darf. Ich DANKE ihnen für all die wundervollen Momente, die wir gemeinsam hier erleben durften.

Heute habe ich mit meinen beiden Kindern eine wundervolle, tiefe und heilsame Beziehung und bin unendlich dankbar dafür . Mögen sie Teil dessen sein, unsere Menschenfamilie zu einem liebenden Miteinander zu verbinden… ihre Herzen sind dafür weit und offen, die Liebe zu verströmen und ihre Weisheit.


Und ich gebe mich dem hin, was für mich der richtige Weg sein soll – wohin er mich auch führen mag - möglicherweise zu einer neuen Gemeinschaft menschlichen Miteinanders in dem es auch ein Gefühl familiärer Zusammengehörigkeit geben kann.





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