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  • Alexandra Luna Vidal

Heilsames Miteinander

Was macht in einer Begegnung diese gemeinsame Zeit zu einem „heilsamen Miteinander“?


Das darf ich jetzt nach einem Monat – im Zeitrahmen von Vollmond zu Vollmond nachreflektieren….und die Antwort kann eine ganz schlichte sein: Es geht um die Begegnung von Herz zu Herz, darum wirklich „Ja“ dazu zu sagen (unabhängig welche Form dieses Miteinander gestalten möchte) und sein Herz zu öffnen. Wenn das von beiden möglich ist, geschieht Heilung, alles andere wird zu mühsamen Versuchen, immer wieder die anstrengenden und ausweichenden Bewegungen von einem der beiden oder möglicherweise dann auch von beiden zu einem harmonischen Miteinander zu verbinden. Doch wahres Miteinander braucht wirkliche Hingabe und Bereitschaft, sich tief einzulassen. Das ermöglicht nur das Fühlen, das sich Einlassen auf den anderen und nicht das darüber Reden, wie es sein könnte, sein sollte oder richtig wäre.


Gefühle spüre ich, berühren mich, verbinden mich mit dem anderen, der Verstand tut oftmals alles, um diese zu verhindern und dann wird diese gemeinsame Zeit genau zu dem, was sich beide vermutlich in ihrem tiefsten Inneren nicht wünschen – zu einer Zeit von Verletzungen, Schmerz und Trennung…all das, obwohl man sich nach Einheit sehnt, nach Liebe, nach Verbindung und schönen Momenten der Verschmelzung.


Was ich für mich immer und immer wieder erkennen durfte, ist, dass es wertvoll ist, dem ersten intuitiven Gefühl zu folgen und zu wissen, dass ein Ja-Nein, Ja-Vielleicht, Ja-Aber letztlich immer zu einem „Nein“ führen wird – früher oder später. Es können dennoch wunderbare „heilsame Momente“ erfahren werden, doch ist die Gefahr gegeben, dass die Trigger, die endlosen Gedankenkonstrukte und oftmals nie enden wollende Gespräche weiter Trennung hervorrufen.

Ich für mich durfte schon oftmals erkennen, dass ich Gefahr laufe, das Potential eines Mannes zu erkennen und dabei hoffe, ihm die Initiation zur Entfaltung zu geben, wenn ich ihm nur mein Herz weit genug öffne und ihm meine Liebe, Wertschätzung und Energie schenke. Doch ist mir bewusst geworden, dass diese Saat nur auf fruchtbaren Boden stösst, wenn auch dieser Mann wirklich sein Herz öffnet und JA sagt, Ja zu mir als Frau, Ja zu dem, was ist und was wir an Heilung in der Zeit, die uns geschenkt ist, durch wahre Verbindung, durch ein wirkliches Sich Einlassen, erfahren können – jeder von uns.


Doch kann auch der Schatten, der auftaucht heilsam sein, nämlich in jener Weise, noch tiefer JA zu dir selbst zu sagen, dich selbst wertzuschätzen und dir selbst diese Liebe und Achtung zu schenken, die du dir so sehr vom anderen wünscht.


Welch eine Spielwiese doch dieses menschliche Miteinander uns bereitet. Möge es uns gelingen, das Spielfeld jeden Tag von neuem mit offenem Herzen zu betreten und in der Begegnung die Seelen und die Körper miteinander zu verbinden, in Hingabe und einem JA zu dem, was ist – dann dürfen die heilsamen Momente immer öfter geschehen und in ein heilsames Miteinander verschmelzen.


Ich bin dankbar für jene heilsamen Momente, die ich immer wieder erleben durfte und weiß zugleich, dass ich weitergehen muss, wenn die Anstrengung im Miteinander das Nährende überwiegt. Und doch werde ich nie mein Herz verschließen, da nur mein offenes Herz mich leiten kann.


Ich wünsche dir von ganzem Herzen Berührung – tiefe innere Berührung und damit immer öfter ein heilsames Miteinander, in dem dein Verstand und dein Ego schmelzen…

Und möge dich die Kraft dieser Super-Mondin ebenfalls berühren und ihr heilsames Licht dir den Weg deines Herzens weisen.

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