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  • Alexandra Luna Vidal

SACRED FIRE


Zu diesem Vollmond möchte ich meinen Blog-Artikel dem Lichten und dem Dunklen widmen, dem Transformierenden und dem Zerstörenden, dem Wandel der Erneuerung im Außen wie im Inneren.


Ich befinde mich gerade in meiner „alten Heimat“ und erlebte aus der Ferne das mit, was in meiner „neuen Heimat“, meiner Seelen-Heimat, geschehen ist. Es machte mir Angst und zugleich schaffte ich es, mich zutiefst mit meinen Ahnen von Benahoare, Abora, unserer InselGottheit, mit Tanausu und zugleich mit San Miguel und meinen christlichen Helfern zu verbinden, um Schutz um mein Haus, meine Nachbarschaft, mein WohnGebiet und immer weiter um die ganze Insel legen zu lassen, damit die Feuersbrunst eingedämmt wird, die Winde sich legen, der Wüstenwind Calima seine Hitze zurücknimmt und Menschen behütet sind, jene Menschen, die mit mir dort auf unserer Isla Bonita leben. Das Feuer hat vieles zerstört, auch Hab und Gut von Menschen, die ich kenne und ich bete für sie alle, dass sie Hilfe beim Wiederaufbau bekommen.


Einem Paar, das mir inzwischen ein wenig vertraut wurde, werde ich einen Teil meiner Einnahmen von meinen nächsten Aufstellungen als Unterstützung geben und ich danke auch meiner lieben Nachbarin Margarita, dass ihr Beitrag für diese beiden der Verzicht auf die Mieteinnahmen für meine Aufstellungsarbeit ist. So möge es ihnen ein wenig Trost und Hoffnung geben und ein kleiner Beitrag für den Wiederaufbau sein. Es macht mich traurig, ebenso traurig wie letztes Jahr, als das Feuer im Norden gewütet hatte und ich meinen Beitrag leistete, aber diesmal war die Bedrohung allzu nah bei meinem Zuhause und die Angst spürbar, hilflos aus der Ferne, bloß in Verbindung mit den geistigen Kräften zu vertrauen, dass der Wind nicht dreht und auch mein Zuhause der Feuersbrunst anheimfällt.

Ich bin unendlich dankbar, dass mein so wunderbares Zuhause, meine Casa AlmaLuz, und unsere Umgebung geschützt waren und dennoch ist mir bewusst, dass ich in ein Feld von Schmerz und Trauer eintauchen werde, wenn ich nächste Woche heimkehre, ein Feld, in das ich jetzt meine Gebete und meine heilsamen Energien sende – zu jenen Menschen, die vieles oder alles verloren haben, zu jenen Tieren (ich hoffe zutiefst es waren nicht auch Menschen dabei), die in der Hitze umgekommen sind, zu unserer Natur, die zerstört wurde, die es jedoch — würden wir Menschen nicht schon so sehr eingegriffen haben — am besten schaffen könnte, sich zu erholen, zu regenerieren, zu erneuern. So geschah es durch alle Zeiten mit den Mammutbäumen, die nur durch Feuer weiter existieren und sich entfalten konnten.


Mögen wir Menschen endlich wirklich erwachen und der Mutter Erde zurückgeben, anstatt sie weiter zu zerstören und nur von ihr zu nehmen.


Das Feuer ist doch auch symbolisch für unseren menschlichen Astralleib, für unsere Begierden, für das Feuer, dass in uns brennen kann – kreierend oder zerstörend, erschaffend für Neues oder in der Gier des Wollens und in der Gefangenschaft unserer eigenen Süchte verbrennend.

Solange du das Feuer unter Kontrolle hast mit deinem klaren Bewusstsein, ist es heilsam und verwandelnd, wenn es jedoch außer Kontrolle gerät, sowie bei uns Menschen der aus dem Gleichgewicht geratene Astralleib gierig ist, wird es zerstörend. Immer dann, wenn wir unsere Begierden im Kleinen leben, von ihnen getrieben sind und sie nicht unter Kontrolle haben, zerstören wir uns selbst, erst wenn wir sie würdigen und achten und sie mit unserem Geist durchdringen, können wir sie verwandeln und in erfüllende Erfahrungen transformieren.


Und ebenso geschieht es nun mehr und mehr im Großen. Unser Mikrokosmos spiegelt sich im Makrokosmos wider und die Erde, die Natur und ihre Wesenheiten wehren sich vehement. Sowie wir Menschen den Leib unserer wunderbaren Mutter Erde nicht mehr würdigen, achten, ihr Gutes geben sondern nur von ihr nehmen, so passieren immer mehr Naturkatastrophen, um uns endlich Einhalt zu gebieten.

Lasst uns gemeinsam den Wandel des heiligen Feuers der Transformation vollziehen, lasst uns mit unseren Ressourcen achtsam umgehen, lasst uns endlich dankbar sein, auf diesem wunderbaren Planeten Erde ein klein wenig Zeit in unserem menschlichen Sein erleben zu dürfen!

Lasst uns zusammenwirken, um der Natur und uns allen damit Heilung und Transformation zu ermöglichen!


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