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  • Alexandra Luna Vidal

SACRED HOME - SACRED LOVE


Wieder einmal ist es ein Vollmond, der mich zum Schreiben inspiriert, auch wenn gerade mein Herz ein wenig Trauer spürt, Trauer, weil es Abschiede geben muss, Entscheidungen, Klarheit auf allen Ebenen, um mir dann hoffentlich mit freiem Herzen den neuen Weg, den Weg nach Hause auf unserer Mutter Erde, an jenen Platz, an dem ich in Zukunft wirken darf, zu weisen.


Ich hatte einen Platz, der einfach wunderbar war, ein Zuhause, an dem meine Herzensarbeit vom ersten Moment an geflossen ist im Kreise wundervoller Menschen, ich hatte ihn nach kurzer Zeit verloren, ich hatte mich von so vielem aus meiner Vergangenheit verabschiedet – vor allem auch von Männern, die noch nicht ganz freigegeben waren in meinem Inneren – und am Anfang dieses Jahres 2022 diesen Mann mit wunderschönen meeresblauen Augen getroffen. Es war magisch, berührend in der Tiefe der Begegnung und unglaublich stärkend, zu wissen, dass es möglich ist, aus dem Nichts, der Erwartungslosigkeit jemanden zu begegnen, der das Herz tief berührt, die Seele zum Schwingen bringt und unmittelbar Sicherheit und Vertrauen in mir auslöst. Unsere Begegnung war kurz und intensiv – berührend und nährend – Sacred für die Momente, die wir hatten.

Er hat mich nun durch all die Zeit aus der Ferne begleitet – als ich in La Palma vor den Lavawänden geweint habe, in den schönen und schweren Momenten, in denen ich abgewägt und gehofft hatte, zu wissen, wohin ich gehen soll und es doch nicht wusste und weiß, durch all diese Unsicherheiten.


Und er ist ein großzügiger Mann der Tat – soeben hatten wir ein Wochenende, an dem er für 45 Stunden, die unsere gemeinsamen waren, nach Teneriffa gekommen ist, um mich wiederzusehen…angeflogen über 4000km, um einander wieder in die Augen sehen zu können, einander zu spüren. Und was passierte, wenn zwei Menschen aus vollkommen unterschiedlichen Welten einander an einem Platz begegnen, dem keine Magie innewohnt, war ein Gefühl der Fremde, ein Gefühl von größerer Distanz, als sie in den Wochen der räumlichen Distanz fühlbar gewesen war, ein Gefühl von Nichtwissen, wie diese Welten im Außen und auch im Inneren von uns beiden jemals im Leben überbrückbar sein könnten.

Manches Mal sind es einfach die Momente, die wir dankbar nehmen dürfen, Momente des Erkennens – Sacred Moments – und sie wieder erwartungslos und dankbar verlassen zu müssen, um weiterzugehen, dem eigenen Ruf zu folgen.


So sitze ich hier und spüre tiefe Dankbarkeit in mir und Trauer, in dem Erkennen, dass es nun des nächsten Abschieds bedarf – des äußeren und inneren von meiner Insel La Palma, die mir wirklich fast 4 Jahre Heimat gewesen ist, des Abschieds von meiner Insel La Gomera, auf der ich überleben durfte, die mir nicht wirklich als mein neuer Seelenplatz für die Zukunft erscheint, die mir aber gerade hilft, mich innerlich auszurichten und von dem Trauma des Verlustes zu erholen, von der Illusion mit einem Mann, der in einer vollkommen anderen Welt zu Hause ist als ich es bin, die Kluft überwinden zu können und die Welten an einem neuen Platz zusammenführen zu können.

Alles ist möglich oder auch nicht!


Sacred Love – was bedeutet das für mich? Zu lieben und zu jedem Moment, der ein Geschenk ist in Dankbarkeit JA zu sagen, in Freiheit zu lieben, ohne festhalten zu wollen, ohne Bedingungen, ohne Erwartungen, dass es so sein soll, wie ich es gerne hätte… mein Herz, meine Seele wissen um diese Sacred Love – möge sie tief in mir in meinem Frausein sich auf alles beziehen – in meiner Herzensarbeit ist sie tief verankert, in meiner persönlichen Welt darf sie noch tiefer in mir sich verankern. Welch eine Herausforderung an das menschliche Sein!


Und wohin dann, wenn ich in einer Woche nochmals in La Palma sein werde, um hoffentlich alles, was noch offen ist, regeln zu können, meine Herzensarbeit zu tun und mich von so vielen wunderbaren Menschen zu verabschieden?

Meine Seele weist mir schon die letzten Wochen den Weg nach Lanzarote – ich kann es nur wagen, den Schritt dorthin zu tun, zu fühlen und um Führung zu bitten – an einem Platz, wo ich niemanden kenne…

Kann das ein Neubeginn sein – mein neuer Sacred Place, ein Abenteuer, mich mutig dem vollkommen Unbekannten zu stellen?

Ich wage es – alleine.

Ich habe schon so Vieles gewagt – mutig voranschreitend auf meinem Lebensweg!

Möge sich mir dieser Sacred Place offenbaren – und Sacred Love in allen Lebensbereichen!

Namaste – ich verneige mich vor dem Leben und vor der göttlichen Führung!


Möge sich der Traum ins Leben weben!

Tausend Dank an meine Freundin Katharina Hubner für diese schönen Inspirationen aus dem Kartenset ICH BIN, das sich gerade durch sie kreiert!

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